Die Saat-Bar

gemeinsam, gesund, genießen

 Was gibt es Schöneres und Gesünderes,

als sein eigenes Gemüse anzubauen

 

... es zu hegen und zu pflegen, bis man daraus eine gesunde, leckere Mahlzeit zaubern kann ?

 

Immer mehr Pestizide, Herbizide, künstlicher Dünger, ausgelaugte Böden und Genmanipulation macht unser Gemüse im Supermarkt zu einer Blackbox an Inhaltsstoffen.

 

Wir möchten Dich unterstützen, wenn Du dein eigenes Gemüse anbauen möchtest und das sogar völlig kostenlos.  



 Gemeinsam und miteinander,

anstatt höher, schneller, weiter und gegeneinander

 

Unsere Gesellschaft entfernt sich immer mehr voneinander und das ist schade. Wir möchten Gemeinsamkeiten schaffen und dabei natürlich auch der Umwelt und unserer Gesundheit Gutes tun. Wünscht Du dir auch, dass die Menschen sich wieder gegenseitig unterstützen ? Dann kannst Du bei uns ganz einfach Teil einer solchen Gemeinschaft sein.

Wir freuen uns riesig, wenn Du mitmachst. Wenn Du weiter weg wohnst, finden wir auch dafür eine Lösung ... melde Dich einfach.



Und so geht´s ...

 

Wir richten im Natur-Punkt eine Saat-Bar ein.

Der Grundstock setzt sich aus Spenden und von uns angeschafftem Saatgut zusammen. Natürlich kaufen wir nur alte, ursprüngliche GMO-freie Sorten.

 

Nach und nach soll daraus durch den Tausch und Spenden eine größere Auswahl an Saatgut entstehen, auf die jeder kostenlos zugreifen kann, der sich unserem Projekt anschließen möchte.

  • Du hast bereits Saatgut zuhause, das Du aber nicht brauchst ? Super ! Dann tausche bei uns einfach Dein Saatgut gegen ein anderes. Dabei ist uns nur wichtig, dass Deins möglichst naturbelassen und nicht gentechnisch verändert ist.
  • Wenn Du kein eigenes Saatgut zum Tausch hast, kannst Du natürlich trotzdem mitmachen. Wir haben eine Saatgut-Kasse in die Du einen Dir angemessen erscheinenden Ausgleich werfen kannst. So können wir davon fehlendes Saatgut, Material und Verpackung etc. nachkaufen.
  • Damit es ein nachhaltiges Projekt wird, bitten wir Dich nach der Ernte auch immer etwas Saatgut zu sammeln und uns nach dem Trocknen zurück zu bringen. So stocken wir nach und nach den Fundus auf und profitieren alle davon.
  • Vielleicht schaffen wir es ja sogar im Herbst ein Fest zu feiern, zu dem jeder etwas zu Essen mitbringt, dass er aus dem selbstgezogenen Pflanzen gezaubert hat... Salate, Eingemachtes, Aufläufe, Fingerfood etc. Das wäre doch herrlich, oder ?

 



Wie Du uns jetzt unterstützen kannst !

 

Wir brauchen natürlich erst einmal liebe Menschen, die uns Saatgut für die Grundausstattung zur Verfügung stellen, damit wir damit starten können. Wenn Du also etwas übrig hast, dann melde Dich bitte. Du kannst dir im Frühjahr dann natürlich dafür anderes Saatgut bei uns aussuchen.

Wichtig ist dabei nur, dass es möglichst unbehandeltes und nicht genmanipuliertes Saatgut ist.

 

Sprich´ bitte mit Deinen Freunden und Deiner Familie über dieses Projekt. Poste es in den sozialen Medien und hilf´ uns viele Menschen zu erreichen, damit im es im Frühjahr richtig losgehen kann !

 

Wir haben letztens sogar schon eine größere Menge Saatgut gespendet bekommen <3 vielen, vielen  Dank.

 



Unsere Motivation

 

Im Spätsommer 2020 haben wir mit der Familie entschieden, dass wir im nächsten Jahr mehr Gemüse und Kräuter im eigenen Garten anpflanzen wollen. Ein bisschen was, haben wir immer angepflanzt, aber da ist "noch viel Luft nach oben".

Fast alles, was wir im Supermarkt bekommen schmeckt nach nichts. Ordentliche, echte Bio-Ware gibt es hier leider immer noch kaum zu kaufen. Wir haben hier keinen Bio-Markt, keine Bio-Hofläden und die Supermärkte bieten kaum Bioware an.

Und dafür immer in die nächste Stadt zu fahren, macht ökologisch auch keinen Sinn. Also, was bleibt ? Richtig ... selber machen !

 

Dann stellte sich die Frage, welches Saatgut wir kaufen wollen. Ich habe mich mit ein paar lieben Menschen darüber ausgetauscht, die sofort sagten, dass ich ihnen gerne auch etwas mitbestellen soll, oder sie boten mir sofort etwas von ihrem Saatgut an. So viele hilfsbereite und interessierte Menschen, einfach toll ! Und da kam mir die Idee ...

 

Warum nicht einfach tauschen ? Platz habe ich genug, die Organisation hält sich in Grenzen, das Projekt würde sich finanziell selber tragen, Gleichgesinnte können sich treffen und austauschen, die Natur und unsere Gesundheit wird es uns danken ...  also, versuchen wir es einfach mal :-)



Die rechtliche Lage

Ja, auch diese muss geklärt sein, auch wenn es für ein so kleines Projekt wie dieses hier übertrieben wirkt. Es ist in Deutschland nicht erlaubt Saatgut einfach so an jeden abzugeben. An vielen Pflanzen hält zb Monsanto das Patent und zwingt die Bauern jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen, anstatt einfach etwas aus der letzten Ernte für das kommende Jahr beiseite zu legen.

Alte Sorten dürfen oft gar nicht mehr gezüchtet und verkauft werden.

Da kann man sich schon mal fragen, was da los ist, oder ? Die Lobby in der Landwirtschaft und den Herstellern von Pestiziden, Herbiziden, Düngern und Co ist riesig und hält ordentlich die Fäden in der Hand.

 

Also habe ich mich vorher schlau gemacht.

 

Da wir keine Gewinne damit erzielen und die Saat-Bar nur von Privat zu Privat genutzt wird, ist die rechtliche Seite unproblematisch. Wir dürfen das Saatgut eben nur an Kleingärtner und für den Anbau für den Eigenbedarf abgeben.